







Infektion mit dem DR-Virus
Ich bin der typische Deutsche. Arbeitend in Deutschland. Als Selbständiger etwas mehr, statt der 37.5 Stunden Woche einen unregelmäßigen Arbeitstag. 10 Std. täglich, gern aber auch 12 oder 14 Stunden. Auch mal nachts, oder das Wochenende durch. Kein Klagen, denn man verdient gut, kann sich viele Annehmlichkeiten leisten, die man ja so wichtig findet. Den Zweitwagen, Haus gemietet. Schönes Leben umgeben von toller Stereoanlage, TV auch im Badezimmer. (Damals kam die Sportschau immer Samstagabends. Zu meiner Badezeit, wenn mal Zeit war. Also Schaumbad und Sportschau. Man gönnt sich ja sonst nichts.) Und natürlich, wer soviel arbeitet, der braucht auch Urlaub. Und im Urlaub braucht man dann Ruhe – ich zumindest. Also immer ein Ferienhaus mieten. 3 Wochen mindestens, wenn möglich 4 Wochen. Denn Urlaub ist nur einmal im Jahr. (Kurztrips kann man ja nicht Urlaub nennen). Ein Leben in den Vollen. Und da ein solches Leben sich kaum als Ehemann realisieren lässt bleibt man überzeugter Junggeselle. Dennoch finden sich immer LAP´s (Lebensabschnittspartnerinnen). Klar, Frauen sind ja der Meinung sie können einen Mann schon nach ihren Vorstellungen formen. Mich nicht. Meine Abneigung zur Ehe wurde also immer akzeptiert. Der wird schon noch heiraten dachten wohl viele meiner Ex. Doch nach 2-3 Jahren kapitulieren sie an meiner Seite. Kein Argument konnte überzeugen (ich bin die Einzige in der Abteilung die noch nicht verheiratet ist, ich bin bald 30 Jahre alt, wir sind doch schon so lange zusammen, denk doch mal an die Steuervergünstigung (da wird man allerdings fast schwach), dann liebst Du mich nicht.) Und aus. Gerade war eine Beziehung beendet, nach 2,5 Jahren kam die rote Karte, der geplante Kurzurlaub im Schnee wurde mit der Beziehung beerdigt. Und man fühlt sich wieder mal leer. Urlaubsreif. Aber jetzt, im Februar, wohin? Allein am Meer im Ferienhaus? Ne. Doch Ski-Urlaub? Ne, nachher wird man noch sentimental. Und da passiert es! Ein Riesenplakat im Reisebüro! 2 WO AI Urlaub in der DR! Nur € 699!! Und die Gedanken schlagen Purzelbäume. Mal was ganz anderes. Kein Ferienhaus in Dänemark, keine City-Tour am Wochenende. Kein Skiurlaub in Italien. Und Blitze im Hirn. Palmen. Endlose weiße Sandstrände. Schicke Frauen in noch schickeren Bikinis. Und AI! Keine Zusatzausgaben. Getränke satt. Essen bis zum Erbrechen. Transport – alles inklusive. Ja, das ist es doch.
Also ganz spontan rein ins Reisebüro. Und dann doch die kleine Ernüchterung. Klar, 699 €, stimmt. Aber Hotel und Ort? Nein, das wissen wir noch nicht. Das ist ein FORTUNA-ANGEBOT. Ort und Hotel erfahren sie vor Ort. Je nach Verfügbarkeit. Und es sind auch nur 12 Tage / 13 Nächte. Na egal, die Blitze im Hirn und die Purzelbaum schlagenden Gedanken lassen ein logisches Denken nicht mehr zu. Reise gebucht. Und auf der Heimfahrt dann wieder der Deutsche in mir. Also, mal was ganz Neues. Da muss man sich doch informieren. Man muss doch mehr wissen als: da sind Sonne, Strand und Meer. Buchhandlung ist das Ziel. Mit 3 Reiseführern geht es nach Hause. Wenn auch gebucht, man muss doch wissen was da auf einen zukommt. Also im Reisebüro hieß es: Entweder Playa Dorada, oder Sosua oder Cabarete. Also mal sehen was da so steht. Und schnell stand fest: Playa Dorada wäre die Niete im Angebot. Touristen-Zoo. Eingezäunt. Ne, ich will Land und Leute sehen! Und auch ein Auto muss ich haben. Wer mind. 60-70 tsd km im Jahr fährt, der kann auch im Urlaub nicht ohne sein. Sosua – das Ibiza der Karibik. Hm, na das ist vielleicht zuviel Trubel, man will ja auch entspannen. Doch Cabarete wird toll beschrieben. Junge Leute, Surfen (na das mache ich ja auch), toller Strand. Hoffentlich komme ich nach Cabarete. Nun alle möglichen Reisekataloge gesammelt, jedes erdenkliche Hotel angeschaut. Jede Beschreibung fast auswendig gelernt. Denn im Reisebüro hieß es: sie kommen in ein 3* Hotel oder besser, aus dem allgemeinen Katalogangebot. Und vielleicht kann man ja die Reiseleiterin am Airport becircen? Ein Plätzchen in Cabarete frei? Hotel Beach Resort xy?
Es kam ganz anders. Bestens belesen saß ich im Flieger. Auffallend viele Männer. Na ja, man kommt ins Gespräch. Ja, da sind tolle Weiber. Unendlich viele Weiber. Aha, ein Aspekt, der im Reiseführer so nicht beschrieben wurde. Also Infos einholen. In Sosua kannst Du an jeder Ecke ne Maus haben. Was, Du willst da ein Auto leihen? Man, die springen Dir ins Auto, da kannst Du Dich gar nicht gegen wehren. Nebenbei auch die Andeutung auf Kinderprostitution. Aha, also ich wollte dann doch das Thema wechseln. Sosua war kurzfristig fast zum Wunschziel geworden, aber inmitten alter Säcke, pädophiler Kranker? Ne, dann doch lieber Cabarete.
Landung in Puerto Plata. Nach einem kurzen Hitzeschock auf der Landebahn kommt man in die Abfertigungshalle. Was für ein Eindruck!!! Das ist ein Flughafen? Na ja, die kenne ich sonst anders. Aber schon hüpfen einem bunt bekleidete Mädchen in den Arm, tolle Klänge dringen ins Ohr. FLASH. Blitzlicht. Willkommen in der realen Welt! Fotoshooting mit Schönheiten (beim Abflug erfuhr ich dann den Sinn der Aktion – es hatte auf keinen Fall was mit dem bekannten ALOHA (WILLKOMMEN) von Hawaii zu tun. Pures Interesse am Geld war der Grund. Foto kaufen? Wer will den ein Urlaubsfoto mit ner fremden Frau?). Es fand sich das Reisegepäck und wie ein gut erzogenes Herdentier trottete ich erschöpft mit der Masse mit. Türen öffnen sich und schwüle Hitze schlägt einem ins Gesicht. Oh Gott, wo ist denn hier der Schalter von dem Reiseveranstalter? Ah, da ist ein kleiner Zettel in der Hand einer Dame: FTi Und wie aus dem Nichts taucht ein freundlich lächelnder Mann auf, farblich abgestimmt auf die FTi Firmenfarben. Nimmt mir mein Gepäck ab. Wie nett!
Bevor ich auch nur der Reiseleiterin meine Wünsche äußern kann heißt es: Bus Nummer ?, nach Cabarete. Der Nächste. Uuups? Na ja, immerhin schon mal ein Wunsch erfüllt. Ich komme nach Cabarete. Am Bus dann der erste tiefer gehende Eindruck. Der nette Mann von eben ist keinesfalls ein Mitarbeiter von FTi, wenn er auch so aussieht als sei er ein Mitarbeiter. Er will nun harte Dollars. Na klar, aber man hat nur große Noten dabei. Und dominikanische Pesos bekommt man ja nicht in seiner Hausbank. (heute haben die Kofferträger eine eigene Uniform und die Hemden sind beschriftet. Maletero oder Porter) Ein netter Reisebekannter aus dem Flieger hilft mir aus mit 2 Dollarnoten. Er hat zufällig das gleiche Ziel. Im Bus erfahren wir unser Hotel. Bahia Linda. IN CABARETE! Hm, den Namen kenn ich gar nicht. In welchem Katalog das wohl stand? Ich war fest im Glauben alle Kataloge zu kennen. Raus aus dem Bus, rein in die Anlage. Angenehme Überraschung. Eine kleine Anlage, gerade mal so ca. 60 Zimmer. Ein schöner Garten – und toll, direkt am Meer. Zimmerschlüssel und ab.
Das Zimmer ist dann eher dürftig. Zwar in erster Linie und wenn man sich streckt kann man auch Wasser sehen (später dann spüre ich auch – es liegt direkt an der Animationsbühne). Ein kleines TV ist auch da. Aber das wird während meines Urlaubes nicht benutzt. Das Bild nur verschneit, rauschender Ton. Das kann man nicht sehen! Und beheben konnte man es während der kommenden 12 Tage auch nicht.
Das Zimmer hat wohl schon mal bessere Zeiten gesehen, so vor 2 Jahrzehnten? Im Bad keine Duschstange, jedes Duschen flutet auch das Badezimmer. Der kleine „Alibert-Schrank“ hat keine Türen mehr – also auch kein Spiegel. So langsam kommt Unwohlsein auf. Als Nutzer eines BRAUN-Rasierers soll ich mich nun mit Gilette nass rasieren, ohne Spiegel? Ok, dieser Urlaub wird abenteuerlich, dazu gehört dann auch ein Bart.
Beim Einchecken gab es noch ne Einladung vom Veranstalter. Cocktail und Info-Veranstaltung – Abholung am nächsten Morgen um 8.30 Uhr!!
Hallo Urlaub, hallo Erholung. Aber Infos will man natürlich haben, auch seinen Reiseleiter mal kennen lernen. Die Nacht war nicht gerade so, wie gewünscht. Bis nach Mitternacht drang das Showprogramm in mein Zimmer. Mr. Bahia-Linda Wahlen. Unglaublich, wie sich manche zum Affen machen. (das war tatsächlich Programm, wer kann am besten Schreien wie Tarzan? Sich schwingen an einem Gerüst?). Das Frühstück war zwar mengenmäßig gut, aber ich fand nicht so das Gewünschte. Die Salami sah aus wie … und die Marmelade hatte die Konsistenz von Tapetenkleister. Aber Kaffee gab es, und der war richtig gut! Pünktliche Abholung. Fahrt ins eigentliche Cabarete. Denn das fand ich auch heraus: das Hotel lag nicht in Cabarete sondern viele Kilometer davor! Zu Fuß ein Marsch über 35-40 min. Zumindest für geübte Autofahrer wie mich. Nun, es gab dann einen Plastikbecher mit irgendwas Süßem + Rum. Dann eine Diashow. Tolle Fotos vom Land. Und es wurde eine Verkaufsveranstaltung. Keine Bettdecken oder Kochtöpfe. Nein, tolle Touren waren im Angebot. Und alles waren Schnäppchen, nur jetzt zu buchen, nur jetzt und hier und heute seien nur noch wenige Restplätze vorhanden. Auf individuelle Fragen wurde nicht oder so geantwortet: Dazu kommen wir später, erstmal möchten wir Sie informieren welche Touren wir anbieten. Und die waren nicht inklusive, die waren exclusiv teuer. Und nur da war man versichert, nur da konnte man alles erwarten was man als Deutscher auch schätzt. Auf keinen Fall buchen sie im Ort bei Einheimischen! Viel schlechtere Touren, keine Versicherung!
Dann hatte ich genug vom Herdentreiben. Ich erdreistete mich zu fragen, wo ich denn nun einen Leihwagen mieten könnte, ich wolle auf eigene Faust auf Erkundung gehen. Wenn Blicke töten könnten, dann würde dieser Bericht nicht erschienen sein! Auf keinen Fall solle man ein Auto mieten! Im Falle eines Unfalles sei ich immer Schuld (heute weiß ich – es ist nicht so ganz falsch). Ich würde auf jeden Fall in den Knast kommen und der Reiseleiter habe anderes zu tun als mich da wieder rauszuholen, das würde richtig Geld kosten weil man die Polizei bestechen müsste (ja, der erste Hinweis auf Korruption). Um 12.30 Uhr ging es zurück ins Hotel. Von meiner knappen Urlaubszeit hat man sich also erdreistet mir einen halben Tag abzuschwatzen.
Erstmal Mittag essen. Tatsächlich gab es ein „Open-air“ Restaurant. Und nur dies. Klar, kleines Hotel. Aber das Fehlen von Wänden und Fenstern hatte auch eine schnelle Abkühlung der Speisen zur Folge. Denn Wärmebad oder kleine Brennstellen gab es nicht.
Nachmittags kam dann die Reiseleiterin. Und ich hatte genug auf der Liste! Kaltes Essen ist nicht so mein Fall. Der Lärm von der Animations-Bühne. Ach ja, nachts hatte ich unzählig viele Kakerlaken durchs Bad laufen sehen. Nicht eine oder zwei, es waren ein gutes Dutzend die bei Licht schnell in Ritzen und Abfluss Zuflucht suchten. Dies alles sollte 3* Komfort sein? Kein Safe, kein brauchbares TV-Bild, dafür kaltes Essen, Ungeziefer und fehlende Nachtruhe?
O-Ton Reiseleitung: Wenn ich wolle kann ich umbuchen, für 300 Euro mehr in ein Hotel in Cabarete, aber alkoholische Getränke seien nicht inklusive dort. Aha, wenn ich mehr Geld hätte ausgeben wollen, dann hätte ich auch was anderes gebucht. Aber hier wurde etwas geboten, was keiner wollte. Es stellte sich auch heraus: dieses Hotel war in KEINEM KATALOG aufgeführt. Es wurde in Reisebüros unter „Fortuna-Urlaub“ angeboten und im Teletext als Last.Minute Hotel. Also Etikettenschwindel.
Macht man das beste aus dem Rest des Urlaubes. An der Rezeption bekam ich Hinweise wie ich nach Sosua komme. Dort sollte es einen deutschen Autovermieter geben, hatte ich gelesen. Und da ging es hin. Für 10 Tage ein Suzuki Samurai Jeep. Urlaub begann.
Im Hotel war ich nur zum Frühstücken und zum Abendessen. Und schlafen. Mit Kakerlaken. Die Reiseleitung hatte mich darauf hingewiesen es sei landesübliches Ungeziefer. Ich wies darauf hin, dass ich Schädlingsbekämpfer sei und mir eine Hochrechnung des Befalles ersparen wolle, es sei eindeutig nicht akzeptabel. Man versprach Abhilfe. Nach drei Tagen schon kam jemand mit ner Kübelspritze. Ich beobachtete seine Arbeit. Ohne Mundschutz, ohne sichtbares Fachwissen sprühte er sein Insektenmittel überall hin. Es wurde genebelt, überall. Als er mein Zimmer betrat nahm ich ihm das Gerät ab und sprühte gezielt in Fugen und Risse, Abläufe und Nischen. Der Facharbeiter schüttelte nur den Kopf. Eine effektive Behandlung machte für ihn nur Sinn, wenn auch Bettwäsche und Tische mit dem Zeug eingenebelt sind. Über Nebenwirkungen des Giftes hat er nie was gehört.
Im Hotel waren eine Menge netter junger Leute. Wir waren immer 5-7 lustige Leute. Und alle im kleinen Suzuki. Spaßig, hier achtete keiner auf max. Zuladung. Richtig die Sau rauslassen war die Devise. Und wir wagten uns weit vor. Nach Jarabacoa zu den Wasserfällen, nach Santiago zum Shoppen. Natürlich mit allen erdenklichen Schwierigkeiten, aber mit der Bierflasche in der Hand war alles lustig und erträglich. Und die Dominikaner in den Bergen waren unglaublich freundlich. Selbst in Cabarete wurden wir angelächelt, nur da zahlte man auch immer deutlich mehr für jeden Service. Es wurde ein eindrucksvoller Urlaub, bis kurz vor der Abreise. Die letzten zwei Tage verbrachte ich im Bett. Schweißgebadet, Brechdurchfall. Und so sollte ich nach Hause fliegen? Wehe es gilt Anschnallpflicht bei Turbulenzen! Das halte ich nicht durch, ich brauche ein Klo, sofort! Denn diese Drücke kann man nicht zurückhalten. Am vorletzten Tag raffte ich mich auf, gab den Wagen ab und kaufte meine Souvenirs. Rum und Kaffe und Zigarren.
Dann auf Schnorrertour im Hotel. Wer hat was gegen Fieber, gegen Durchfall? Ich nahm einen bunten Pillencocktail und am nächsten Tag bestieg ich den Flieger. Mit einem ganz klaren Gefühl im Bauch. NIE WIEDER DR!!! Nein, ich will wieder mein Ferienhaus, meine Ruhe, mein Essen ohne daran zu erkranken. Ich fühlte so was noch nie zuvor: endlich ist der Urlaub um!!!
Doch bei der Landung dann der Schock! Ich war krank! Infiziert mit dem DR-Virus. Die Inkubationszeit war wohl gerade um, denn ich wurde unangenehm berührt bei der Landung. Gerade noch die Stimme im Lautsprecher „bitte bleiben sie angeschnallt bis das Flugzeug zum Stillstand gekommen ist“. Da der sanfte Ruck unterm Hintern. Gewissheit, Boden unter den Rädern zu haben. Und wie ein Ruck ging es durch die Menschen: Hallo Deutschland! Jetzt heißt es: Ellenbogen spitzen, drängeln, ich muss der Erste sein. Der Flieger rollte noch und Stewardessen versuchten die Touristen wieder zum Sitzen zu bewegen. Es blieb beim Versuch. Hastig wurden die Luken geöffnet, Handgepäck hervorgezerrt. Ich saß nur ganz fasziniert im Sitz und beobachtete das Gedränge. Nicht nur ein Fluch oder eine Beschimpfung drang in mein Ohr. Als dann alle Fluggäste an mir vorbei waren nahm ich meinen Rucksack und begab mich zum Bus der neben dem Flieger auf dem Rollfeld wartete. Ich stieg als Letzter ein. Und ich konnte es mir nicht verkneifen:
Ich sagte, in Anbetracht meiner günstigen Position an der Tür: DIE LETZTEN WERDEN DIE ERSTEN SEIN!! Das waren eindeutig die falschen Worte im falschen Moment. Selten habe ich so viele Leute mit so wenig Worten erzürnt. Das Treiben nahm seinen Lauf am Gepäckband. Auch hier stand ich irgendwie seltsam berührt und sah mir das Schauspiel an. Benehmen sich so erwachsene Leute nach einem Erholungsurlaub? Waren die eben alle in der Karibik, unter Palmen und Meer? Haben die nicht alle am Pool relaxt, bei Merengue und Cuba Libre? Wo sind diese freundlichen und ausgelassenen Menschen geblieben? Unterwegs können die doch nicht ausgestiegen sein. Aber ich sah nur noch nervöse Leute, hektisch am Gepäckband laufend und dank Samsonite-Gleichgestaltung von Reisegepäck griff nicht nur eine Person nach dem falschen Koffer.
Willkommen in Deutschland. Die Krankheit in mir schlummerte noch, aber sie brach aus. Tag für Tag ein wenig mehr. Der DR-Virus begann seine Arbeit